joghurtKULTUR auf Twitter

Milchrausch!

Welcome to the milky way of life

Archive for the ‘Onlinemarketing’ Category

Affiliate-Netzwerke: Wer meckert fliegt!

Posted by joghurtKULTUR On March - 30 - 2011

Wer als Affiliate aktiv ist, ist es unter Umständen bereits gewohnt von Affiliate-Netzwerken, sei es begründet oder auch nicht, verwarnt zu werden. Ein kommentarloser Abschuss des Accounts ist mir bis vor kurzem allerdings noch nicht untergekommen. Diese Erfahrung durfte ich nun allerdings mit Hilfe eines Affiliate-Netzwerkes aus Freiburg machen.

Das Netzwerk, ich nenne es nun aus Gründen der Diskretion einfach mal SuperPlix, hat meinen Account irgendwann im laufe des Jahres geschlossen ohne mich über einen Verstoss gegen die AGB oder ähnliches aufzuklären. Da ich nicht wirklich viel mit SuperPlix mache, eigentlich habe ich nur während der WM 2010 ein Vuvuzela Partnerprogramm beworben, fiel mir die Verbannung erst recht spät auf. Beim Login-Versuch erschien lediglich die Meldung:

Ein Anmelden für diesen Account ist momentan nicht möglich. Bitte setzen Sie sich mit unserem Support in Verbindung, um das Problem zu beseitigen.

Diese Meldung hat mich dann skeptisch gemacht,und ich habe die bestehenden Verlinkungen ein wenig genauer begutachtet. Was mir dabei auffiel ist in meinen Augen an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffen. Alle über SuperPlix gesetzen Links verwiesen nun nicht mehr auf die jeweiligen Partnerprogramme sondern auf ein, dem Affiliate-Netzwerk zuzuordnenden, Webkatalog. Das Linkziel entsprach fein säuberlich einer Unterseite im Webkatalog welche dem Thema der linkgebenden Seite  entspricht.

Die Links von der Vuvuzela-Seite verwiesen in die Kategorie “Fussball” und der Link auf das wpSEO Partnerprgamm aus diesem Blog wurde in die Kategorie “Suchmaschinen_Optimierung” umgeleitet. Alles natürlich fein säuberlich per 301!

Selbstredend hatte ich danach einen Ruhepuls welcher inetwa dem eines Kolibris entsprach. Nach nem Kaffee, einer Zigarette und ungefähr einer Stunde Wartezeit fühlte ich mich dann dazu in der Lage bei SuperPlix anzurufen und ohne Agressionen um eine Klärung des Sachverhaltes zu bitten. Sowas lässt sich telefonisch einfach besser klären als per Mail oder ähnlichen asyncronen Medien.

Der Dame am Telefon habe ich also kurz den groben Sachverhalt geschildert und ihr mitgeteilt dass sie meinen Account doch bitte reaktivieren soll und das Thema dann vergessen ist. In ihrem CRM-System hat sie dann wohl gesehen dass der Chef persönlich (welch Ehre) meinen Account suspendet hat, sie demnach nicht sehen kann warum, weshalb und überhaupt und sie seine Entscheidungen anscheinend auch nicht in Frage stellen darf. Sie bat mich dann ihrem Chef doch einfach eine Mail zu schreiben und um Aufklärung zu bitten.

Das tat ich nun auch, ich schilderte den bereits oben beschriebenen Sachverhalt mit der Bitte um Aufklärung und ein, sollte es Fragen geben, klärendes Telefonat. Kurz darauf kam die Antwort welche an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist! Die Sperrung meines Account erfolgte aufgrund von “nagativer Äußerungen” auf Twitter über SuperPlix! Wow, das ist gut!

Stein des Anstosses waren laut Mail des Geschäftführers die folgenden Tweets:

#1: “superplix aussen hui innen pfui”

#2: “Selten so eine schlechte #extjs Umsetzung wie bei superplix gesehen”

Und wenig später habe ich es doch tatsächlich gewagt meine Twitter-Follower zu fragen ob SuperPlix keine API hat!

#3: “hat superplix keine api? bin ich blind ?”

SuperPlix hat mich darauf über Twitter nach Verbesserungsvorschlägen gefragt. Da so ein Thema viel zu komplex für Antworten via Twitter ist, habe ich den Fehler gemacht nicht zu reagieren. Hätte dem Netzwirk wirklich etwas an Verbesserungswünschen gelegen, hätte ein Anruf gereicht. Consulting-Dienstleistungen via Twitter biete ich eigentlich nicht an!

Das Fazit von SuperPlix in Bezug auf meine Person beziehungsweise meinen Account fiel dann wie erwartet weniger positiv aus.

Daher wirkt Ihr Account eher als “Fake” oder als bewußte “Meinungsmache” und es wirkt nicht so, als wenn Sie mit uns wirklich zusammenarbeiten wollen, eher im Gegenteil ;-) Eine echte Partnerschaft stellen wir uns eben anders vor, als einseitige Negativ-Äußerungen…

Sorry, gerade als ein im Web tätiges Unternehmen sollte man mit den Meinungen der Partner anders umgehen können! Gerade das Umlegen der Affiliate-Links auf eigene Webprojekte ist in meinen Augen die grösste Sauerei die man als Affiliate-Netzwerk machen kann. Wie kann man hier als Publisher denn noch in irgendeiner Art und weise Vertrauen in seinen Geschäftspartner haben?

Ich werde mich nun definitiv von SuperPlix fernhalten und allen anraten es mir gleichzutun. Wer als Affiliate Witze über fiese Stirnglatzen macht läuft nun also ebenfalls in Gefahr das sich der Geschäftsführer von SuperPlix persönlich angegriffen fühlt und eure Accounts löscht.

Sergej erhält das wpSEO-Banner nun zumindest ohne Affiliate-Link in meinem Blog!

Mögen die Spiele beginnen!

Posted by joghurtKULTUR On November - 27 - 2010

Hans im Glück ist zurück! – Ok, ist eher ein Insider aber der ein oder andere wird es schon verstehen! Was ich nun eigentlich sa

gen will, ist das es grad an der Tür geklingelt hat und der nette Frachguthomie vom FC DHL mir ein Paket in die HAnd gedrückt hat! Naja, bestellt hab ich eigentlich nichts aber was solls, ich musste nichts bezahlen und es hat nicht getickt! Was kann da noch passieren?

Der Absender war Check24, mhh.. da war doch was? Genau! Über Affiliate Deals habe ich mich bei deren Partnerprogramm angemeldet und jedem zweiten Neuaffiliate wurde neben einem 5€ Tankgutschein (wo ist nur meine Kettensäge?) und 15€ Startguthaben ein Pokerkoffer versprochen. Da kann ich ja nur zu den glücklichen 50% auf der Gewinnerseite gehören!

Wer Check24 nicht kennt, dem sei kurz gesagt das das die mit den Tarifvergleichen sind! Wenn deine Stromrechnung zu hoch ist, hast du quasi zwei Alternativen, entweder Strom sparen oder Stromtarife vergleichen und zum günstigeren Stromanbieter deiner Wahl wechseln. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für den Gasanbieter! Wer dann auch noch beides tut hat mächtig was für sei Karma geleistet, da kommen dann aber wieder andere ins Spiel!

Wie dem auch sei, danke für den gefühlt 37 Kilogramm schweren Pokerkoffer! Passender hätte der Zeitpunkt der Lieferung eigentlich nicht sein können, am Freitag Abend gehts zum Pokerturnier ins Casino und so kann ich noch ein wenig üben wie man die Chips lässig auf der Hand wandern lässt! Das macht garantiert Eindruck! Sollte sich übrigens noch jemand finden der mir erklärt wofür die bekloppten Würfel sind, wäre ich echt dankbar!

Bevor hier wieder ein falscher Eindruck entsteht! Liebes Landgericht Hamburg, liebe hier mitlesende Anwälte, bitte nicht wieder blöde Briefe schicken! Die Links hier sind alle zu legalen Angeboten gesetzt und haben nicht mit Online Poker, Gambling und irgendwelchen kanadischen Indianerreservaten zu tun! Bitte bitte keine Briefe! Ihr habt letztes Mal rund 6.000 Euro von mir bekommen, das soll auch für euch reichen!

So, nun hat dieser Post mehr Links als ein durchschnittlicher Wikipedia Artikel, egal, das Danke sollte rübergekommen sein :-)

10 Tipps für die Suche nach einer Nische

Posted by joghurtKULTUR On November - 5 - 2009

Obwohl ich mittlerweile vom bloggen zum twittern übergegangen bin, kommt hier seit langem mal wieder ein Post. Heute geht es ein wenig um die richtige Nische!

Die Suche nach einer Nische beschäftigt Affiliates und SEOs neben dem auffinden von neuen Linkquellen tagtäglich. Mit diesem Post will ich ein paar Tipps geben, wie man auf unkonventionelle Art und Weise die ein oder andere Nische für sich entdecken kann. Dieser Post soll nicht als der heilige Gral gesehen werden sondern lediglich ein paar Anregungen geben.

  1. Springt über euren Schatten und lest Zeitschriften welche ihr im Normalfall nicht mit der Kneifzange anfassen würdet. Hier sind besonders Frauenzeitschriften zu empfehlen. Setzt euch eine Karnevalsbrille mit integriertem Schnurrbart auf und kauft an der Tanke einfach ein paar davon. Sollte euch eine Krankheit plagen, nutzt den nächsten Arztbesuch dazu euch im Wartezimmer mit besagten Zeitschriften die Zeit zu vertreiben. Frauenzeitschriften lassen sich prima mit einer aussen herum gelegten Sportbild tarnen!
  2. Nutzt U-Bahn, Zug oder Busfahrten dafür den Leuten bei Gesprächen zuzuhören. Gerade Jugendliche sind oft sehr redseelig was das ausplaudern der neusten Trends und Interessen betrifft, oft lange bevor die Medien das Thema aufgreifen.
  3. Schaut im Fernsehen einfach mal Sendungen wofür euch eure Freunde auslachen würden! Gerade durch so genannte Dokusoaps wird das Interesse der Leute für Produkte geweckt, von dessen Existenz sie vorher nichtmal wussten.
  4. Versucht nicht zwangsläufig eine komplette Produktsparte sondern nur ein einzelnes Produkt zu bewerben. Die Suchfunktion von 100 Partnerprogramme hilft euch oftmals bei der Suche nach dem passenden Partnerprogramm.
  5. Haltet Augen und Ohren geöffnet wenn es um Neuerscheinungen von DVDs und Büchern geht. Dies lässt sich wunderbar mit Punkt 3 kombinieren. Als Beispiel kann ich da die DVDs der Ludolfs nennen. Zu Beginn wurde das ganze belächelt aber über meine Affiliateseite habe ich damit echt nen Haufen Kohle gemacht. Ich war mehrere Wochen der einzige in den Google Top10.
  6. Betreibt ein Artikelverzeichnis! Auch wenn Artikelverzeichnisse nicht unbedingt den besten Ruf haben, stellen noch sehr viele Leute ihren Content bei euch ein. Über Statistiktools und deren Referrerauswertungen erkennt ihr schnell welches Topic heiß sein könnte! Ganz nebenbei verdient ihr noch den ein oder anderen Taler über Adsense!
  7. Verlangt nicht zu viel von einer Nische! In einer Nische, wie ich sie für mich definiere, verdient ihr selten vierstellige Beträge am Tag! Kleinvieh macht auch Mist! Wenn ich eine Affiliateseite an einem halben Tag erstelle und diese auch nur €200,- im Monat abwirft rentiert sich das auf Dauer! Macht 5 Stück davon und ihr habt Monat für Monat nen Tausender auf der Habenseite!
  8. /join #Reallife – Nirgends findest du bessere Nischen als außerhalb des Netzes, die Twitter Hot-Topics liest jeder! Hör deiner Mutter/Schwiegermutter auch mal nach Arztbesuchen, Kaffeekränzchen oder Einkaufsbummeln zu. Erstens kommst du dabei auf Dinge an welche du im Traum nicht denken würdest, zweitens steigert das deinen familieninternen Beliebtheitsgrad :-)
  9. Les in Foren! Damit sind nun keine SEO oder Affiliateforen gemeint, nein, schau in die Q & A – Abteilungen in Foren von denen du keine Ahnung hast! Egal ob es Putzfrauen oder Stewadessenforen sind, du findest feine Anhaltspunkte zu Problemen auf die du in 1000 Jahren nicht gestoßen wärst!
  10. Sei einfach kreativ!

Wer nun mehr wissen will, der sollte auch mal Julians Artikel zum Thema Nischen ansehen!

Anmeldungen innerhalb von Affiliate-Netzwerken nerven!

Posted by joghurtKULTUR On June - 3 - 2009

anmeldungAnmeldungen innerhalb von Affiliate-Netzwerken sind doch sowas von 1998! Eines der Dinge was ich wohl nie verstehen werde ist der Zwang sich innerhalb von Affiliate Netzwerken für jedes einzelne Programm anmelden zu müssen. Da man in der Regel eh jede Werbefläche einzeln einpflegen muß, spricht in meinen Augen rein garnichts dagegen eine vernünftige Eingangskontrolle der angemeldeten Seiten durchzuführen. Webseiten die nur Content scrapen oder sich sonstwie daneben benehmen kommen so garnicht erst ins Netzwerk.

Aber ein! Man kann jede Kackseite in die Netzwerke buxieren und darf dafür bei jedem noch so kleinen Affiliate-Programm Wartezeiten von mit unter mehreren Tagen in Kauf nehmen! Wie soll man so als Publisher schnell auf Trends und aktuelle Geschehnisse reagieren können? Ich hab grad mal wieder ne wirklich brennende Nische aufgetan und scharre mit den Hufen das Ding so lange mitzunehmen wie es läuft. Das einzige was mich am Geld verdienen hindert sind die Netzwerke die mich nicht lassen!

Was hat ein Merchant davon sich jede Seite einzeln anzuschauen? Nach ner Stunde dreht man bei der Masse an Netzhautpeitschen doch eh am Rad. Es gibt Richtlinien für das Programm und da hat sich der Publisher dran zu halten. Tut er das nicht kann man ihn hinterher kicken. Im Vorraus kann ich nicht feststellen ob ein Publisher sich fein an die Regeln hält!

Woran orientiert man sich als Merchant? Ich mein grade bei Pay Per Sale Programmen kostet ein Affiliate doch eh erst Geld wenn er Umsatz generiert. Was spricht dagegen die Affiliates mal machen zu lassen?

Das gehört zu den Dingen die ich wohl nie kapieren werden…..

Tschüss Tradedoubler

Posted by joghurtKULTUR On May - 20 - 2009

agb

Langsam lichtet sich der Partnerprogramm Dschungel welchen es täglich zu durchforsten gilt. Nachdem Affilinet kürzlich freiwillig auf meine Teilnahme verzichtete, hat sich das Affiliate Netzwerk Tradedoubler selber ins Aus katapultiert. Durch 100 Partnerprogramme bin ich auf kürzlich vorgenommene Änderung der AGB aufmerksam geworden. Diese Änderung hat es in sich!

Die Vertragsstrafe welche für den Affiliate bei nicht genannten Verstößen zu zahlen hat wurde kurzerhand (mindestens) verzehnfacht!

“Der Publisher verpflichtet sich im Falle eines schuldhaften Verstoßes gegen diese Vereinbarung, an TradeDoubler eine angemessene und im Streitfall vom Gericht festzusetzende Vertragsstrafe, mindestens jedoch 10.000 € zu zahlen. Schadensersatz bleibt hiervon unberührt. Die Vertragsstrafe wird nicht angerechnet.” (§ 5)

Darüber hinaus bin ich nach dem akzeptieren der AGB dazu verpflichtet mindestens 6 Monate zu warten bis ich ein von Tradedoubler angebotenes PArtnerprogramm bei einem andern Netzwerk bewerben darf.

“Die Parteien sind sich bewusst, dass der vorliegende Vertrag und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen nur aufgrund von TradeDoubler möglich sind, und erklären sich damit einverstanden, dass der Publisher für die Laufzeit des vorliegenden Vertrags und für einen Zeitraum von sechs (6) Monaten nach dessen Ablauf keine Absprachen mit Dritten in Bezug auf Online-Werbung oder sonstige kommerzielle Online-Geschäfte mit Unternehmen trifft, die ein Beteiligungsprogramm haben, das über TradeDoubler angeworben wurde, Absprachen mit TradeDoubler ausgenommen.” (§ 7)

Richtig lustig ist allerdings die Verpflichtung mich täglich in meinen Tradedoubler Account einloggen zu müssen. Sollte ich das nicht tun, wäre das theoretisch schon ein Vertragsbruch welcher mit mindestens €10.000 zu Buche schlägt.

“Der Publisher hat täglich seine vertragsgegenständlichen sowie sonstigen Daten, insbesondere der Statistiken, Auszahlung sowie der Kontenverwaltung, selbst zu sichern und sich in seinem Account auf der Website einzuloggen.” (§ 9.6)

Sorry, nicht mit mir!

Tradedoubler war für mich kein priorisiertes Netzwerk von welchem ich mich ungern trenne. Das macht den Abschied vielleicht noch leichter. Einzig traurig bin ich um das Apple iTunes Partnerprogramm welches wirklich gut konvertiert hat und ich auch gern in diversen WordPress Widgets verwendet habe.