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Milchrausch!

Welcome to the milky way of life

Die köstlichste Weihnachtsgeschichte des Jahres

geschrieben von joghurtKULTUR am 19.12.2008

Der neuste Datenskandal welcher der Frankfurter Rundschau die Kreditkartendaten von mehreren Tausend Kunden der Berliner Landesbank bescherte ist nun aufgeklärt. Der Skandal bestand aus einem Paket welches die besagten Bankdaten auf 907 Mikrofiches beinhaltete und einem leckeren Christstollen. Der eigentliche Empfänger war die Berliner Landesbank, der tatsächle Empfänger die Frankfurter Rundschau.

Wie kam es zu der skurilen Verwechslung? Eigentlich ganz einfach, zwei Kurierfahrer welche die Pakete für die LBB an Bord hatten, hatten Hunger. Aus unerfindlichen Gründen wussten die beiden das in dem Paket an die Frankfurter Rundschau ein Christstollen war. Was liegt dann also näher als den Christstollen aufzuessen? Mit leerem Magen Auto zu fahren ist schließlich gefährlich! Also, nix wie ran an den Stollen!

Blöd ist nur das man das Paket an die Zeitung ja ausliefern muß, wenn später die Unterschrift fehlt macht es sich nicht so gut im Computer. Da die LBB gleich 6 Pakete bekommt, was ja eigentlich ohnehin schon ungerecht ist, wurde eines der für die LBB bestimmten Pakete einfach umetikettiert und bei der Frankfurter Rundschau abgegeben.

Einfach köstlich!

Nachdem die Staatsanwaltschaft über eine Woche ermittelt hat, kamen die Täter mit der Wahrheit ans Licht.

Der Bundes-Datenschutz-Beauftragte Peter Scheernannte das ganze bereits eine neue kriminelle Dimension, der Datenschutz-Unterausschuss des Berliner Abgeordneten Hauses traf sich zu einer Sondersitzung und die Bank sperrte sämtliche Kreditkarten und verschickte neue an die betoffenen Kunden.

Das alles weil zwei Frachtguthomies in kurzen Hosen Hunger hatten :-)

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